Der Sommer ist offiziell da. Zumindest sagt uns das der Himmel.
Nachschlagen. Irgendwo auf der Nordhalbkugel hängt eine riesige geometrische Form direkt über uns. Es handelt sich nicht um ein Sternbild im herkömmlichen Sinne – es gibt keine griechische Mythologie, die es miteinander in Verbindung bringt –, aber es ist das Sternbild, das in diesen wärmeren Monaten am einfachsten zu finden ist.
Das ist das Sommerdreieck.
Wo und wann suchen
Wenn Sie in Großbritannien sind, versuchen Sie, am 27. Juli gegen 23:00 Uhr hoch in den Südosten zu blicken. Die Aussicht bleibt im Wesentlichen die ganze Woche über gleich, wobei das Muster mit fortschreitender Nacht immer höher wird.
Aber warten Sie nicht auf ein bestimmtes Datum. Sobald das Dreieck erscheint, bleibt es.
Für Betrachter auf der Südhalbkugel verschiebt sich die Geometrie. Das Dreieck bleibt sichtbar, befindet sich aber am Nordhimmel. Es steigt nie so hoch über den Kopf. Die Perspektive ändert sich. Die Sterne nicht.
Die drei Sterne, die es ausmachen
Das Dreieck besteht aus drei unterschiedlichen, unglaublich hellen Sternen. Jeder gehört einer anderen Konstellation an. Jeder dominiert seinen lokalen Himmelsfleck.
- Vega : Das ist das Hellste von allen. Vega befindet sich in Lyra (der Leier) und hängt im Hochsommer fast direkt über dem Vereinigten Königreich.
- Deneb : Schauen Sie von Wega aus nach Nordosten. Sie finden Deneb, den Headliner in Cygnus (der Schwan). Es verankert die obere Ecke des Dreiecks.
- Altair : Senken Sie Ihren Blick tiefer nach Südosten. Altair wohnt in Aquila (dem Adler).
Diese drei Sterne bilden eine nahezu gleichseitige Form. Es ist auffällig, weil es die nördliche Milchstraße umrahmt.
Jenseits der Sterne
Wenn Sie weit von den Lichtern der Stadt entfernt sind, wird die Milchstraße in diesem Rahmen sichtbar. Es sieht aus wie ein blasses, wolkiges Band, das sich durch die Dunkelheit zieht. Dieser Dunst? Es ist das kombinierte Leuchten von Milliarden entfernter Sterne, die die breiteren Spiralarme unserer Galaxie bilden.
Wer im Norden lebt, kann mit dem Fernglas reichhaltige Sternenfelder innerhalb der Grenzen des Dreiecks erkennen.
Selbst an einem mäßig dunklen Standort ist der Kontrast zwischen den scharfen Punkten von Wega, Deneb und dem Rest des Himmels scharf genug, um für sich allein zu stehen. Aber ein Fernglas hilft. Sie ziehen einen in die Tiefe des Feldes. Du siehst Staubwolken. Nebulöse Flecken. Andere Sterne, die Sie mit bloßem Auge nicht entdeckt hätten





















