2028: Die US-Frist für Quantum Utility

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Zwei Jahre. Das ist alles, was die US-Regierung auf einen tatsächlich funktionierenden Quantencomputer zu warten bereit ist.

Nicht nur ein Laborspielzeug. Eine Maschine, die nützlich genug ist, um Probleme in der Chemie und den Materialwissenschaften zu lösen. Das Energieministerium hat einen Namen für diesen Ansturm: die Quantum Genesis -Initiative. Bis 2028 wollen sie Geräte haben, die leistungsstark genug sind, um bei der Entwicklung neuer Medikamente, besserer Nutzpflanzen und Herstellungsmaterialien zu helfen, die es derzeit noch nicht gibt.

Jahrzehntelang waren diese Computer theoretische Fantasien. Jetzt sind es physische Objekte, die in gekühlten Laboren sitzen. Sie sind auf jeden Fall echt. Aber sind sie nützlich? Die Jury steht noch nicht fest. Der kommerzielle Wert ist ein bewegliches Ziel, vor allem weil die vorhandenen Maschinen zu klein und zu kaputt sind.

Das Problem ist Lärm. Fehler. Qubits – die Quantenbiteinheiten – zerfallen, wenn man sie falsch betrachtet. Aktueller Hardware fehlt die nötige Größe, um eine Rolle zu spielen. Das DoE beabsichtigt, diese Dynamik schnell zu ändern.

Bausteine vs. Durchbrüche

Darío Gil, Unterstaatssekretär für Wissenschaft, scheint angesichts des engen Zeitplans seltsam entspannt zu sein. Er glaubt nicht, dass wir einen wundersamen wissenschaftlichen Sprung brauchen.

„Ich habe großes Vertrauen, dass es Bausteine ​​gibt. Wir brauchen keinen großen Durchbruch.“

Er sieht Fortschritte in der Qualität einzelner Qubits. Er sieht phänomenale Fortschritte bei Fehlerkorrekturalgorithmen – Softwaretricks, die Quantencomputern helfen, ihre eigenen Fehler zu erkennen. Fügen Sie der Mischung KI hinzu. Nutzen Sie es, um Steuerungssysteme zu optimieren und den Lärm niedrig zu halten.

Ist es möglich? Vielleicht. Juliette Peyronnet von Alice & Bob nennt das Jahr 2028 „ziemlich ehrgeizig, aber nicht unmöglich“. Paul Stirners von der Quantum Industry Coalition stimmt dem zu. Mehrere Firmen haben bereits versprochen, bis dahin wissenschaftlich realisierbare, fehlerkorrigierte Systeme zu entwickeln, oder zumindest nahe daran.

Das Geld und die Befehle

Das ist nicht nur ein Versprechen. Es handelt sich um eine Banküberweisung.

Präsident Donald Trump hat kürzlich zwei Durchführungsverordnungen unterzeichnet, um die Quantentechnologie voranzutreiben. Das Handelsministerium hat gerade 2 Milliarden US-Dollar in wichtige Unternehmen investiert. Der politische Wille ist da, teilweise angetrieben durch Angst.

Angst vor einem Verschlüsselungsbruch. Ja, Quantencomputer können moderne Sicherheitsprotokolle zerstören. Aber das ist derzeit nicht das Hauptziel der DoE-Mission. Der Fokus liegt auf dem Nutzen.

Quantensensoren – anders als Computer – sind bereits fertig.

Diese können jetzt eingesetzt werden, insbesondere bei der NASA. Computer sind schwieriger. Viel schwieriger.

Die Hindernisse sind physischer Natur

Gil gibt zu, dass die Kluft zwischen heute und damals groß ist. Wir sprechen von der Hundert- oder Tausendfachen Skalierung von Geräten. Das bringt Komplexität mit sich. Von einem einzelnen Chip bis hin zu einem ganzen System wächst der technische Albtraum exponentiell.

Lieferketten bereiten ein weiteres Problem. Man kann Quantenteile nicht einfach in 3D drucken. Sie erfordern exotische Komponenten, die nur wenige Hersteller verstehen. Fragile Quellen für fragile Maschinen.

Die USA sprinten, aber sie sind nicht allein. Das britische ProQure -Programm zielt auf Großcomputer nach 2030 ab. China hat Quantencomputing direkt neben KI in seine nächste fünfjährige nationale Strategie integriert.

Zwei Jahre. Alle anderen haben fünf.

Gil nennt es aggressiv. Andere nennen es rücksichtslos.

Die Zeit wird zeigen, ob die Physik mit der politischen Uhr zusammenarbeitet.

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