Achtzehn Jahre alt.
Das ist das Alter des freiwilligen Feuerwehrmanns, der derzeit offiziell untersucht wird.
Es wird vermutet, dass er im Wald südlich von Paris einen Brand gelegt hat.
Es ist nicht nur er. Mindestens sechs Personen wurden zum Inferno von Fontainebleau befragt. Es hat über 2.000 Hektar verbrannt – etwa 5.000 für diejenigen, die in Hektar zählen – und etwa 1.00 Einwohner aus ihren Häusern vertrieben.
Das Feuer ist eingedämmt. Meistens. Nicht erloschen.
Präsident Emmanuel Macron besuchte am Donnerstag. Seine Botschaft war deutlich. Keine Nachsicht. Nicht für Brandstifter.
Er wies auf eine düstere Statistik hin. So viele Brände hat Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt.
Und das macht Sinn. Hitzewellen haben Europa erfasst. Allein in diesem Jahr gab es im Land fast 11.000 Brände.
Der fragliche Teenager gab gegenüber der Staatsanwältin Diane Ngomsik zu, dass er einige Zweige mit einem Feuerzeug und Benzin verbrannt hatte.
Dann nahm er es zurück.
Habe das Geständnis zurückgezogen.
Dennoch berichtete BFMTV, dass gegen einen weiteren 18-jährigen Mann ebenfalls ein förmliches Ermittlungsverfahren wegen „flagrante délit“ eingeleitet wurde. Es handelt sich um einen Verfahrensschritt. Eines, das zu Anklagen führt. Dann Prüfungen.
Durch das Chaos kam es zu Störungen auf der Nord-Süd-Autobahn, wodurch der Verkehr seit Sonntag teilweise lahmgelegt wurde.
„10 % des Waldes sind verschwunden“, stellte Macron fest.
Keine Opfer. Bis jetzt. Er begrüßte diese Tatsache.
Es mildert den Schlag nicht. Fontainebleau besteht nicht nur aus Bäumen. Es beherbergt den Palast und den Park. Seit 1981 ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Wer schadet der Geschichte?
Die Hitze lässt nicht nach. Auch nicht der Rauch.





















