Додому Technik & Wissenschaft Ökologie & Naturschutz So verhindern Sie Meeresverschmutzung durch Mikrofasern aus Kleidung

So verhindern Sie Meeresverschmutzung durch Mikrofasern aus Kleidung

In Europa werden jedes Jahr mehr als 35 Milliarden Ladungen Wäsche gewaschen. Das ist eine erstaunliche Zahl. Das Ergebnis ist ein geräuschloses, kontinuierliches Leck im Wassersystem. Forscher der Northumbria University fanden heraus, dass täglich rund 13.000 Tonnen Mikrofasern freigesetzt werden. Stellen Sie sich vor, dass alle 24 Stunden zwei Lastwagen voll synthetischem Staub in einem Fluss oder Meer landen.

Die Mathematik ist einfach, aber beängstigend. Eine Studie von PLOS ONE aus dem Jahr 2020 ergab, dass bei einem normalen Waschgang 114 Milligramm Mikrofasern pro Kilogramm Kleidung verloren gehen. Dabei kommt es nicht nur auf die Menge an Kleidung an. Es geht darum, wie wir sie waschen.

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Die meisten Menschen denken, dass der Kauf neuer Kleidung sauber sei. das ist es nicht. Laut Forschern von Procter & Gamble ist neue Kleidung am schlimmsten.

Wenn ein neues Kleidungsstück zum ersten Mal gewaschen wird, werden achtmal mehr Mikrofasern freigesetzt, als wenn es 48 Mal getragen und gewaschen worden wäre. Der Stoff ist stabil. Lose Fasern fallen heraus. Das Problem besteht darin, dass neue Produkte oft mehrmals gewaschen werden, bevor die Haarausfallrate abnimmt.

Kleine Änderungen können einen großen Unterschied machen

Sie müssen nicht mit dem Wäschewaschen aufhören. Man muss sich einfach bewusster waschen. Dadurch können Sie die Verschmutzung der Maschine deutlich reduzieren.

Reduzieren Sie die Hitze und verkürzen Sie die Zyklen

Hitze und Unruhe sind die Hauptfeinde. Normales Waschen ist bei 40°C für 85 Minuten möglich. Versuchen Sie, 30 Minuten lang auf 15 °C zu wechseln.

Diese einfache Änderung reduziert den Faserverlust um 30 %. Das Wasser ist kälter. Der Zyklus ist kürzer. Die Fasern bleiben länger im Stoff.

Überlasten Sie die Maschine nicht

Ich denke, dass es effizienter ist, jede Jeans einzeln zu waschen. Es macht die Sache tatsächlich noch schlimmer.

Füllen Sie die Maschine zu drei Vierteln. Dadurch verringert sich das Verhältnis von Wasser zu Kleidung. Weniger Wasser bedeutet weniger Platz für die Trennung und das Auswaschen der Fasern. Die Kleidung reibt aneinander, anstatt im überschüssigen Wasser zu rollen. Diese Reibung hält die Fasern an Ort und Stelle.

Behalten Sie Ihre Kleidung länger

Der beste Weg, Umweltverschmutzung vorzubeugen, besteht darin, weniger einzukaufen. Fast Fashion trägt maßgeblich zur Mikrofaserkrise bei. Jedes Mal, wenn Sie ein neues Produkt kaufen, führen Sie ein Produkt mit einer hohen Abwanderungsrate in das Ökosystem ein.

Weniger Artikel zu kaufen und sie jahrelang aufzubewahren, kann den Kreislauf durchbrechen. Je häufiger ein Artikel verwendet wird, desto schneller nimmt seine Haarausfallrate ab. Nach 48 Wäschen war das Faserergebnis des Kleidungsstücks deutlich sauberer.

Es spielt keine Rolle

Es gibt viele Ratschläge zum Wäschezubehör. Sie könnten denken, dass die Verwendung von mehr Reinigungsmitteln zu einer besseren Reinigung führt. Bei Mikrofasern hilft es nicht.

Studien haben gezeigt, dass es keinen signifikanten Unterschied in der Faserablösung je nach verwendeter Waschmittelmenge gibt. Die Zugabe von Weichspüler spielt keine Rolle. Die Chemie des Spülgangs hat nichts mit dem Prozess des mechanischen Faserverlusts zu tun.

„Es wurde kein Unterschied in der Menge des verwendeten Waschmittels oder Weichspülers festgestellt.“

Wichtige Größen sind mechanische Größen. Zeit. Temperatur. Ladungsgröße. Das Alter des Stoffes.

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Warum synthetische Materialien die Ozeane überschwemmen

Nicht alle Fasern sind gleich. 96 % der Mikrofasern im Wäscheabwasser stammen aus natürlichen Ressourcen wie Baumwolle, Wolle und Viskose, die restlichen 4 % stammen aus synthetischer Kleidung. Dieser kleine Prozentsatz ist das eigentliche Problem. Diese synthetischen Fasern sind von Natur aus plastisch. Sie sind giftig für die Meeresumwelt und bleiben über Jahrhunderte bestehen.

Die Informationen der Plymouth University sind klar. Wenn 6 kg Acrylkleidung bei 30 °C oder 40 °C gewaschen werden, werden 728.000 Mikrofasern an das Wasser abgegeben. Pro Ladung verliert Polyester etwa 496.000 Fasern. Etwa 138.000 Stück werden auch in Baumwoll- und Polyestermischungen herausgebracht. Der Unterschied ist nicht subtil. Jedes Mal, wenn Sie Ihre Kleidung waschen, gelangen Unmengen an Plastikpartikeln in unsere Gewässer.

Deshalb ist die Wahl Ihrer Kleidung wichtiger als Sie denken. Bevorzugen Sie Naturfasern. Aber es ist mehr als nur eine Naturfaser. Bio-Baumwolle ist vorzuziehen, da der traditionelle Baumwollanbau sehr verschmutzt und wasserintensiv ist. Auch Qualität ist wichtig. Billige, preisgünstige Produkte verlieren viel mehr Fasern als gut verarbeitete Kleidung. Sie stimmen mit Ihrem Geldbeutel ab. Wählen Sie langlebig statt Einwegartikel. Der Ozean wird es Ihnen danken.

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