Der Mond befindet sich derzeit in seiner abnehmenden Gibbous-Phase, was bedeutet, dass mehr als die Hälfte seiner sichtbaren Oberfläche beleuchtet ist. Ab heute, dem 8. Januar 2025, werden etwa 71 % des Mondes beleuchtet sein, sodass er am Nachthimmel leicht zu beobachten ist. Dies ist Teil eines natürlichen Zyklus, der seit Jahrtausenden verfolgt wird, und wenn wir ihn verstehen, können wir uns mit den Rhythmen unseres Sonnensystems verbinden.
Was Sie heute Abend sehen können
Auch ohne spezielle Ausrüstung können Sie markante Mondmerkmale wie Mares Serenitatis und Vaporum sowie den Tycho-Krater erkennen. Ein Fernglas wird weitere Details offenbaren, darunter die Krater Gassendi und Alphonsus sowie den Mare Nectaris. Für ernsthafte Beobachter kann ein Teleskop den Landeplatz von Apollo 15, den Kaukasus und das Descartes-Hochland zeigen. Diese Details sind nicht nur schön – sie zeugen auch von der gewalttätigen Vergangenheit des Mondes, die von Asteroideneinschlägen und vulkanischer Aktivität geprägt war.
Der Mondzyklus erklärt
Der Mond umkreist die Erde etwa alle 29,5 Tage und vollendet dabei einen vollständigen Phasenzyklus. Aus diesem Grund scheint es im Laufe der Zeit seine Form zu verändern. Das Sonnenlicht, das auf die Mondoberfläche trifft, variiert je nach seiner Position in der Umlaufbahn relativ zur Erde und zur Sonne. Hier ist eine Aufschlüsselung der acht Hauptphasen:
- Neumond: Von der Erde aus unsichtbar, da die beleuchtete Seite von uns weg zeigt.
- Wachsender Halbmond: Ein kleiner Lichtstreifen erscheint, der jede Nacht wächst.
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet und erscheint als perfekter Halbkreis.
- Wachsing Gibbous: Mehr als halb erleuchtet, aber noch nicht voll.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Oberfläche ist beleuchtet, hell und rund.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre) zu verblassen.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die gegenüberliegende Hälfte ist im Vergleich zum ersten Viertel beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein letzter Lichtstrahl bleibt zurück, bevor er wieder verschwindet.
Wann ist der nächste Vollmond?
Der nächste Vollmond findet am 1. Februar statt und folgt auf den vorherigen Vollmond am 3. Januar. Die Verfolgung dieser Zyklen war jahrhundertelang wichtig für die Schifffahrt, die Landwirtschaft und kulturelle Traditionen und ist auch heute noch ein fesselndes astronomisches Ereignis.
Um die Mondphasen zu verstehen, geht es nicht nur darum, zu wissen, wonach man am Himmel suchen muss; Es geht darum, einen grundlegenden Teil der Beziehung unseres Planeten zu seinem nächsten himmlischen Nachbarn zu würdigen.





















